Abercrombie&Fitch in London
Seit der Eröffnung 1892 shoppt bei dem ursprünglichen Jagdausstatter Abercrombie&Fitch ein außergewöhnliches Klientel. In dem kleinen Geschäft im Hafen Manhattans, in dem David Abercrombie und Ezra Fitch hochqualitatives Camping-, Angel- und Jagdzubehör verkauften, hat schon Ernest Hemingway einst seine Flinten erstanden.
In den USA ist das Modelabel Abercrombie&Fitch heutzutage ein Hit. Der ehemalige Jagdausstatter hat sich zu einer lässig luxuriösen Kleidungsmarke entwickelt, die mit einem Elch gekennzeichnet ist. Die bunten T-Shirts und Jeans im Vintage-Look sind besonders bei gut situierten Youngsters beliebt.
Lange waren die Kleidungsstücke von A&F weder in Deutschland noch im restlichen Europa legal erhältlich, was der Marke einen Hauch von Exklusivität verlieh. Wer die erlesenen Stücke tragen wollte, musste Frachtkosten und Steuern auf sich nehmen und in den USA bestellen. So zahlte man beim Erwerb eines Kleidungsstückes noch einmal die Hälfte des Kaufwerts oben drauf.
Nun gibt es in London den ersten Flagshipstore von Abercrombie&Fitch in Europa. Der Store lässt ein 300 Jahre altes, gründlich restauriertes Herrenhaus in neuem Glanz erstrahlen. Die Marke zeigt damit ihr Verhältnis zu Geschichte und Tradition.
Text: Carolin Fleischmann
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