Autor: Anna Friedemann
Tags: Hotel Madlein, Hotel Omnia, Mavida Balance Hotel & Spa, Naturhotel Waldklause, Travel
Moderner Schneespaß
Ein Urlaub in den Alpen muss nicht zwingend mit dem Aufenthalt in einer urigen Holzhütte bei spartanischer Einrichtung einhergehen. Immer mehr alpine Hotels bieten ihren anspruchsvollen Gästen Komfort und höchste Designqualität, ohne dabei als pompöse Betonklötze die traditionellen Wintersportorte zu verschandeln.
Zum Seele baumeln lassen lädt das Mavida Balance Hotel & Spa im österreichischen Zell am See ein. Vom Bertelsmannverlag zum Designhotel des Jahres 2008 gekürt, vereint das Haus Entspannung und stilsichere Gestaltung mit exzellenter Küche und einer attraktiven Lage. Direkt im Ganzjahresgletschergebiet Kitzsteinhorn gelegen, können Ski- und Snowboardbegeisterte nach langen Tagen auf den Pisten im hauseigenen Spa relaxen und sich abends von den Gourmetköchen in dem mehrfach ausgezeichneten Spitzenrestaurant verwöhnen lassen. Anders als die meisten Gebäude im traditionsreichen Zell am See baut das Mavida auf reduziertes Design, ohne allerdings mit den Traditionen zu brechen: Die Münchner Architektin Niki Szilagyi , ehemals für Matteo Thun tätig, hat die alte Bausubstanz des früheren Hotels erhalten und das Innere durch klare Linien und warme Farben zu einem echten Designjuwel umgestaltet.
Rund drei Autostunden von Zell am See entfernt lädt das Hotel Madlein in Ischgl seine anspruchsvollen Gäste zum Erholen ein. Dabei besticht das Haus durch eine gelungene Kontrastierung von puristischer Innenarchitektur und fernöstlich geprägter Gestaltung des hoteleigenen Gartens. Im Inneren überzeugt das Hotel durch die Gestaltung der Designzimmer, die sich mit zeitgenössischen Kunstwerken schmücken. Das Badezimmer, für dessen Design Philippe Starck verantwortlich zeichnet, trennt lediglich eine Glasmembran vom großzügigen Schlafbereich.
Einen etwas anderen Designansatz hat das Naturhotel Waldklause gefunden: Als erstes Holzhotel Tirols haben die Bauherren lediglich natürliche Baustoffe verwendet und besonderen Wert auf umweltschonende Verarbeitungsweisen gelegt. Trotz dieser nachhaltigen Bauweise bleiben Modernität, Stilbewusstsein und Komfort aber keineswegs auf der Strecke: Die sechs Suiten im Dachgeschoß locken mit einer Panoramaterrasse, während das hochmoderne Spa keine Wünsche offen lässt.
Das Leben mit allen Sinnen genießen können auch die Gäste im Schweizer Hotel The Omnia im beliebten Skiort Zermatt. Über den Dächern der traditionellen Holzhäuser Zermatts auf einem Fels gelegen, gelangt der Gast durch einen Stollen zum Lift und befindet sich in Windeseile inmitten der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Pistenlandschaft des Matterhorns. Aus baulicher Sicht hat sich der New Yorker Architekt Ali Taylor an dem Konzept der amerikanischen Mountain-Lodge orientiert und dieses neu interpretiert. Im Inneren harmonieren ursprüngliche Materialien aus dem Wallis mit amerikanischer Moderne. Designklassiker von Mies van der Rohe und dem Modellbausystem USM stehen in angenehmem Kontrast zu maßgefertigten Möbeln. So gleicht kein Zimmer dem anderen, lediglich in den Genuss der atemberaubenden Rundumsicht auf die Gipfelkette kommt nahezu jeder Gast.
Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback senden.


Einen Kommentar schreiben »