Kunst und Komfort am Ende der Welt
Geschrieben am: 09.09.08
Autor: Tomas Ruzicka
Bildquelle(n): Ki-Em Arthouse Resort

Kunst und Komfort am Ende der Welt


An einem einsamen Strand in Südvietnam, der nur über eine schmale Sandpiste zu erreichen ist, dort wo sich Frosch und Mosquito gute Nacht sagen, vergisst man die Welt und entspannt Geist und Körper. Das Ki-em Arthouse Resort bietet seinen Gästen Erholung, Entspannung und künstlerische Inspiration.


Die großflächige Anlage verfügt nur über acht traditionell eingerichtete Bungalows, zwei davon liegen direkt am Meer. Von der Ruhe und Abgeschiedenheit des Resorts profitiert die äußerst private Atmosphäre ebenso wie der persönliche Service. Weit weg vom nächsten Supermarkt findet der Reisende Zeit zu lesen, die Seele baumeln zu lassen und neue Ideen zu finden. Die Küche ist für vietnamesische Verhältnisse ausgesprochen gut und einfallsreich. Die drei Mahlzeiten werden auf einem riesigen Holztisch serviert, an dem alle Hotelgäste Platz haben. So verbringen die Gäste Urlaub in familiärer Atmosphäre und lernen sich schnell kennen. Wer lieber für sich ist, kann sich das Essen natürlich auch auf das Zimmer bringen lassen.

Die französische Besitzerin ist eine bildende Künstlerin aus Saigon und hat die gesamte Anlage selbst eingerichtet. Mit dem Verkauf einiger ihrer Kunstwerke bessert sie ihre Portokasse auf, um erneut in Kunst und Design zu investieren. Zudem stellen vietnamesische Künstler in den Räumen des Art Houses regelmäßig aus und lassen die Gäste so an den kulturellen Bewegungen des Landes teilhaben. Neben dem geschmackvollen Spa Bereich mit Swimming Pool bezaubert die schöne Gartenlage mit eigenem Tempel die Gäste. Hier suchen die Besucher gerne bei Yoga, Pilates oder Qui Gong Ausgleich und Entspannung. Wer auf mehr Action aus ist, begibt sich zu Schnorchel- und Ausflugstouren auf die nahe gelegenen Inseln.

Der das Resort umgebene, kilometerlange Sandstrand ist menschenleer. Wenn überhaupt machen Gäste lustige Bekanntschaften mit Einheimischen, die sehr aufgeschlossen sind und sich bei jeder Gelegenheit fotografieren lassen wollen. Auf technische Dienste wie Internet sollte sich der Urlauber nicht verlassen, und auch mit Stromausfällen ist zu rechnen. Die Taschenlampe sollte also dringend im Gepäck sein. Trotz oder gerade wegen dieser Einschränkungen bleibt zu sagen: Das Ki-em Arthouse resort ist ein wahrer Geheimtipp für alle, die Robinson Crusoe Feeling dem Robinsonclub vorziehen und auf Luxus dennoch nicht verzichten möchten!  

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