Autor: Jana Hergesell
Tags: accessories, David Ngo, Design, Dining, Japan, Sake, Toumei
Sake Season
Jedes Land hat seine Signaturspirituosen und Trinkgebräuche. In Italien genießt man gerne einen Grappa nach dem Essen, in Russland kommt man nicht am Wodka vorbei und in England wird stilecht am Sherry genippt.
In Japan trinkt man schon seit Jahrhunderten Sake – der Reiswein mit dem relativ geringen Alkoholgehalt kann warm oder auch kalt genossen werden. Nach dem Essen wärmt der Sake den Magen angenehm, doch der Reiswein eignet sich nicht nur als Aperitif. So gibt es Sakebars wo zum Sake typisch japanische Snacks wie Edamame Sojabohnen oder Otsumami Knabberzeug gereicht werden.
Sake wird traditionell aus kleinen Holzwürfeln, Keramikschälchen oder Bechern getrunken – serviert wird er meist in einer undurchsichtigen Flasche. Zwar sieht das hübsch aus, doch meist kann man nicht erkennen, wann die Flasche leer ist und die nächste Runde bestellt werden kann. Diesem „Problem” hat sich jetzt der Designer David Ngo angenommen. Er kreierte die Karaffe Toumei (Japanisch für durchsichtig), die mit eingebautem LED Licht illuminiert wird. Wie ein Eiszapfen wirkt die Karaffe, bläulich schimmernd, und dank spezieller Rille ist sie perfekt dafür geeignet den Sake in die kleinen Trinkgefäße zu füllen, ohne dass auch nur ein Tropfen verschüttet wird. Das moderne Gefäß, welches Technik, Tradition und Design vereint wird im technikverliebten Japan sicher bald ein Muss sein. Toumei ist ein Blickfang und sollte in keiner Sakebar fehlen.
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